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Jurema Fein (Mimosa hostilis)Wurzelrinde, 50 g

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Die Wurzelrinde der Mimosenart Mimosa hostilis wird häufig zur Herstellung von analogen Ayahuasca-Suden (Anahuasca) wie Juremahuasca oder Mimohuasca verwendet.
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Über die Mimosa hostilis

Die Mimosa hostilis, auch Mimosa tenuiflora oder Jurema genannt, ist ein mehrjähriger Strauch, der in der nordöstlichen Region Brasiliens beheimatet ist und sich nach Norden bis in den Süden von Mexiko zu ausbreitet. Die Pflanze kann bis zu 8 m hoch werden. Am stärksten ist ihr Wachstum in den ersten fünf Jahren, in denen sie bereits eine Höhe von 4 bis 5 Metern erreichen kann. Der Hauptwirkstoff der Mimosa hostilis ist DMT (Dimethyltryptamin). Die Wurzelrinde unserer Mimosa hostilis hat einen DMT-Gehalt von etwa 1 %.

Geschichtlich betrachtet und auch in der Gegenwart spielt die Rinde der Mimosa hostilis-Wurzel eine interessante Rolle im psychedelischen Schamanismus, und sie wird häufig zur Herstellung von analogen Ayahuasca (Anahuasca) verwendet. Anahuasca ist die Bezeichnung für Sude mit einer ähnlichen, psychopharmakologischen Zusammensetzung (also aus einer MAO-hemmenden Pflanze und einer DMT-haltigen Pflanze) wie Ayahuasca.

Bei alleiniger Anwendung würden die meisten DMT-haltigen Pflanzen keine psychoaktive Wirkung zeigen, da die natürlich im Körper vorkommenden Enzyme (MAO-Enzyme) das DMT deaktivieren, bevor es in den Blutkreislauf gelangen kann. Durch die Zugabe eines MAO-hemmenden Inhaltsstoffs in einen Ayahuasca-Sud wird das Enzym gehemmt, so dass DMT kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann. Die Mimosa hostilis ist die einzige, bekannte DMT-haltige Pflanze, die auch ohne eine MAO-hemmende Pflanze für einen Sud verwendet werden kann, der oral eingenommen wird und visionäre Erfahrungen hervorruft, die mit Erlebnissen nach der Einnahme von Ayahuasca vergleichbar sind.

Wirkung von Mimosa hostilis

Die Wirkung von Mimosa hostilis lässt sich am ehesten mit der Wirkung einer geringen Dosis LSD oder Psilocybin-Pilzen vergleichen. Nutzer haben von einer veränderten Wahrnehmung der Realität und verschiedenen Visionen berichtet, die oft mit ihnen selbst in Verbindung stehen. Wenn die Mimosa hostilis in Kombination mit einer MAO-hemmenden Pflanze verwendet wird, können diese Effekte viel intensiver werden und deutlich länger anhalten. Dabei sollte man nicht unterschätzen, wie überwältigend das Erlebnis sein kann. Aus diesem Grund wird der Einstieg mit einer niedrigen Dosis empfohlen, wenn bislang noch keine Erfahrungen mit Anahuasca oder Psychedelika im Allgemeinen gemacht wurden.

Nach der Einnahme von Anahuasca-Tee zeigen sich die ersten Auswirkungen in der Regel nach etwa 30 Minuten. Die erlebten Visionen erreichen ihren Höhepunkt normalerweise im Laufe der ersten Stunde und dauern etwa vier bis sechs Stunden an.

Die Verwendung von Mimosa hostilis

Um einen psychoaktiven Sud aus reiner Mimosa hostilis herzustellen, werden 30 Gramm (für Anfänger: 15 Gramm) Wurzelrinde in Pulverform in 150 ml kaltes Wasser gegeben. Die Mischung eine Stunde lang ziehen lassen und gelegentlich umrühren. Anschließend das Mimosenpulver aus dem Wasser filtern und die Flüssigkeit aufbewahren. Diesen Vorgang mit dem bereits verwendeten Pulver wiederholen. Beide Flüssigkeiten zusammen gießen und auf leerem Magen trinken.

Zur Herstellung von Anahuasca wird die Mimosa hostilis meist in Pulverform verwendet und zwischen anderthalb und vier Stunden gekocht, um einen heißen Aufguss zuzubereiten. In den meisten Anahuasca-Rezepten entsprechen 5 Gramm einer geringen Dosierung, mit 10 Gramm wird eine normale Dosierung erreicht und 15 Gramm bewirken eine hohe Dosierung. Der Sud wird ca. 15 bis 60 Minuten nach der Einnahme von 3 bis 4 Gramm Peganum harmala oder 50 bis 150 Gramm Banisteriopsis caapi getrunken.

Informationen zur Lagerung

Dieses Produkt muss an einem kühlen, dunklen Ort und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.

Warnhinweis

Dieses Produkt ist nicht für Kinder, schwangere oder stillende Frauen und Personen unter 18 Jahren geeignet. Bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten oder Gesundheitsbeschwerden, sollte vor der Einnahme ein Arzt zurate gezogen werden. Im Anschluss an die Einnahme und bis 24 Stunden danach wird Von der Teilnahme am Straßenverkehr oder der Bedienung schwerer Maschinen abgeraten.

Bei der Zubereitung von Anahuasca mit Mimosa hostilis ist die Kombination mit einer MAO-hemmenden Pflanze wie Peganum harmala oder Banisteriopsis caapi erforderlich. In Kombination mit bestimmten Lebensmitteln oder anderen psychoaktiven Inhaltsstoffen, die einzeln eingenommen absolut harmlos sind, kann die Einnahme von MAO-Hemmern sehr gefährlich sein.

Mimosa hostilis sollte nicht ohne Begleitpersonen erfolgen. Außerdem ist auf die historische Tatsache hinzuweisen, dass Anahuasca unter der Anleitung ausgebildeter Schamanen in einem rituellen Rahmen sicher angewandt wurde. Auch bei guter Vorbereitung kann Mimosa hostilis Nebenwirkungen wie Übelkeit und Durchfall verursachen.

Disclaimer

Dieses Produkt ist nur als botanische Probe gedacht und nicht für den menschlichen Verzehr geeignet. Dieser Text dient ausschließlich Informationszwecken und basiert auf Untersuchungen, die von anderen externen Quellen veröffentlicht wurden.

Marke:Joy From Nature
Kategorien:Psychedelika, Ayahuasca
SKU:JFN-PSY-004-F
Verwendung:Research
Inhalt:50 g

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